In den Tiergarten

Noch einmal in den Tiergarten


Tiere, vor allem Affen und Delphine mag Frau F. besonders gern. In "guten Zeiten", so sagt sie, hat sie oft Nachmittage mit ihrer Familie im Tiergarten verbracht. Jetzt ist ihr das leider aufgrund ihrer Erkrankung nicht mehr möglich. Frau F. wohnt mittlerweile in einem Hospiz, sie leidet an Krebs im Endstadium. Über eine Mitarbeiterin hat unser Wünschewagen-Team von Frau F. und von ihrer Freude an Tieren erfahren. In Kooperation mit dem Tiergarten Nürnberg konnten wir diesen letzten Wunsch für sie und ihre Familie möglich machen. Mit unseren "Wunscherfüllern" Thomas und Volker verbrachte Frau F. im Kreise ihrer Lieben einen Nachmittag im Tiergarten. Sie konnte Äffchen bestaunen, im Streichelzoo Ziegen füttern und den Robben beim Schwimmen zusehen. Am Abend waren sich Alle einig, dass es ein Nachmittag war, der schöne Erinnerungen zurück gelassen hat.
Vielen Dank an alle Helfer!

 

 

 

 

 

 

 

Nach Hause

Noch einmal nach Hause

Sein Bauernhof ist sein ganzer Stolz, er hat ihn eigenhändig mit viel Liebe renoviert! Wir möchten so gerne, dass unser Papa noch einmal nach Hause kommen kann; so meldete sich die Tochter von Herrn H. bei unserem Wünschewagen Team.
Herr H. (59) liegt bereits seit 6 Jahren im Wachkoma und nach mehreren Infekten hat sich sein Zustand nun erheblich verschlechtert. In eingehenden Gesprächen raten die Ärzte seiner Ehefrau und seinen Kindern, sich nun langsam von Herrn H. zu verabschieden.
In einer Intensio24 Wohngemeinschaft wird Herr H. rund um die Uhr versorgt, in dieser Situation ist es seiner Familie nicht mehr möglich ihn für einen letzten Besuch nach Hause zu bringen.
Nach dem Anruf der Tochter und einem Treffen unserer Koordinatoren mit allen Beteiligten in der Wohngemeinschaft war klar, der Wünschewagen bringt Herrn H. noch einmal heim.
Unsere ehrenamtlichen Helfer Roland und Nils wurden sogar von einer Mitarbeiterin der Intensio-WG unterstützt. Alle drei nahmen sich für die Wunscherfüllung an diesem Tag gerne frei!
Zuhause angekommen wurde Herr H. von seiner Familie und von seinen Freunden überaus herzlich empfangen. Die Enkelkinder haben den Eingang mit selbstgemalten Willkommensgrüßen geschmückt und sogar der Traktor wurde vorgefahren.
Es gab Kaffee und Kuchen und bei tollem Wetter konnten wir Herrn H. sogar noch zum Sportplatz bringen, auf dem er so viel von seiner Freizeit verbracht hat.
Der Abschied, vor der Rückfahrt in die WG, war für Alle schwer. Es war ein Nachmittag der vollgepackt war mit Erinnerungen, mit schönen und traurigen Momenten; ein Nachmittag der in Erfüllung ging…
Wir wünschen Familie H. viel Kraft und bedanken uns bei allen Helfern für ihr Engagement!

 

 

 

 

Wacken

 

Helge Langbeins größter Wunsch, einmal nach Wacken.

Zustande gekommen ist die Fahrt durch eine Mitgliederwerbung  für unseren ASB Kronach. Die Werber standen vor der Tür von Nicole Roth (Helge`s Schwester) und erklärten das Projekt Wünschewagen, beiläufig sagte Nicole für den Wünschewagen da hätte sie auch einen Kandidaten.

Unser „Werber“ gab an Silke Tannhäuser die Kontaktdaten von Nicole weiter und so kam es zu einem ersten Treffen. Da Helge seit 30 Jahren ein absoluter Metall Fan ist und in seiner Jugend sogar Schlagzeuger in einer Band war, war die Idee ein Metallica Konzert zu besuchen, allerdings passten die Termine nicht mit Helges Dialyse zusammen (Di, Do,Sa). Dann fiel ganz leise das Stichwort „Wacken“. Helge sagte, dass wäre natürlich der größte Traum, er dachte aber das wäre zu viel verlangt.

Wacken also…kein Thema wir schauen was machbar ist, so sind wir an diesem Tag verblieben.

Helge leidet schon seit seinem 3. Lebensjahr unter Diabetes Typ1, dadurch ist er erblindet und seine Nieren versagten den Dienst. Mit 21 hatte er den ersten Schlaganfall, bereits zwei Transplantationen hat er durch, beide Transplantate wurden mittlerweile abgestoßen. Vor einem Jahr stürzte er daheim die Treppe runter, dieser Sturz verschlechterte Helges Zustand massiv, er lag wochenlang im Koma, konnte weder reden noch gehen. Zusätzlich wurde eine Epilepsie ausgelöst.

Helge hat sich nochmal zurück gekämpft mit einem riesigen Willen und einem starken Familienverbund der ihn immer auffängt.

Am 01.08. um 15.00 Uhr, nach seiner Dialyse sind wir (Ingo, Silke, Helge, Nicole und Jule –Nicoles Tochter)Richtung Hamburg gestartet, dort stand die Übernachtung an um am anderen Tag vormittags in Wacken auf dem heiligen Acker anzukommen.

Nach gefühlten 50 Baustellen auf der A7 sind wir um Mitternacht in Hamburg angekommen. Helge sollte eigentlich während der Fahrt etwas schlafen, hat aber vor lauter Aufregung kein Auge zugemacht.

Helge und Nicole hatten sich im Vorfeld über den Spielplan in Wacken informiert und Helge wusste genau welche Band (Queensryche) er hören wollte. Das hieß also um spätestens halb elf mussten wir auf dem Festival Gelände sein.

In Wacken selber verlief alles total problemlos, überall wurden wir nett empfangen und von jeder Seite erhielten wir Unterstützung. Viele Fans halfen, machten den Weg frei, packten mit an und als Krönung haben sie seinen Rollstuhl vor der Bühne in die Höhe gehoben. Helge war so stolz!

Helge konnte das komplette Konzert von Queensryche anhören danach sind wir in den Pressebereich damit Helge sich ausruhen und etwas essen konnte. Leider kam am Nachmittag ein Gewitter auf und das Gelände musste geräumt werden. Nach einer Stunde warten im Pressezelt stand fest das es ca. 17.00 Uhr  wieder weitergehen kann.

Helge hat für sich entschieden, dass er das nicht mehr schafft, er war müde und erledigt. So haben wir um 15.00 Uhr beschlossen die Heimreise anzutreten. Helge war aber völlig zufrieden. Er sagte er hat alles gehört was er hören wollte und das Festival-Feeling nochmal gefühlt. Helge hat heimwärts dann auch glücklich geschlafen. Nach 11 Stunden Fahrt kamen wir früh um 2 Uhr bei Helge daheim an und wurden von seiner  ganze Familie empfangen.

 

 

Deutsches Museum

Noch einmal ins deutsche Museum

Technik- und sportbegeistert ist Hr. Hopp schon immer gewesen..

Hr. Franz Hopp aus Hof war in seinen gesunden Tagen Bodybuilder. Er hat schon immer viel Sport gemacht. Dann allerdings machte sein Herz nicht mehr mit, seitdem ist jeder Gang schon eine Anstrengung.

Die Wünschewagen Anfrage kam von einer Mitarbeiterin des ambulanten Hospiz Teams in Hof, Frau Sabine Millitzer betreut Hr. Hopp seit Juli dieses Jahres.

Hr. Hopp hat eine massive Herzschwäche und mittlerweile den 3. Bypass. Zwei sind schon zu und laut Hr. Hopp läuft nun auch der 3. zu. Eine weitere Operation halten die Ärzte für zu gefährlich.

Das Deutsche Museum in München hat er schon einige Male besucht, allerdings noch nie wirklich alles gesehen. Die Flugzeuge, die Boote und alles im Bereich der Technik interessieren ihn am meisten.

Die Fahrt findet am 15.08. (Maria Himmelfahrt) statt, unsere ehrenamtlichen Helfer Benny Gehring und Thomas Totzauer opfern gerne ihren Feiertag für die Fahrt nach München.

Mit dem Wünschewagen sind sie früh um 8.00 in Hof, Hr. Hopp ist bestens vorbereitet und freut sich sehr Altes und Neues im Museum zu sehen.

Die 3,5 stündige Fahrt verläuft problemlos und am Deutschen Museum empfängt man das Team sehr freundlich, alles ist geregelt, Hr. Hopp kann ohne Wartezeit direkt eintreten. Der Wünschewagen parkt mitten auf dem Gelände des Museums.

Leider waren einige Ausstellungsstücke, die Hr. Hopp sehr interessiert hätten, aufgrund von Umbaumaßnahmen nicht zugänglich. Dennoch gab es für Alle viel zu sehen und zu erfahren.

Kurz nach 17.00 Uhr haben sie die Heimreise angetreten, unterwegs wurde nochmal zu einer deftigen Brotzeit eingekehrt und so um 22.00 Uhr war Hr. Hopp sehr erschöpft wieder zu Hause.

 

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