Zur Fastnacht in Franken

Einmal zur Fastnacht in Franken...

 

...so lautete der Wunsch von Gerd. Die Aufregung und die Vorfreude waren riesig, als die beiden Wunscherfüller Reiner und Nils Vater und Tochter mit dem Wünschewagen abholten.

Bereits die Fahrt nach Veitshöchheim war ein Vergnügen, Gerd hatte seine Lieblingsmusik mit an Bord.

An den Mainfrankensälen angekommen warteten bereits Gerds Ehefrau und das Organisationsteam auf den ganz speziellen Gast. Noch im Foyer hatten sich die Fastnacht-Stars Michl Müller und Sebastian Reich Zeit genommen um Gerd willkommen zu heißen. Kaum im wunderschön dekorierten Saal an den reservierten Plätzen angekommen kamen Waltraud und Mariechen (Volker Heißmann und Martin Rassau) um Gerd zu begrüßen und viel Spaß zu wünschen.

Nach einer fränkischen Brotzeit ging es auch schon los mit der Generalprobe für "Fastnacht in Franken". Im Kreise seiner Lieben, genoß Gerd sichtlich das komplette Programm. Die Schmerzen und der Kummer waren vergessen. Lachend, schunkelnd, applaudierend und sogar mit stehenden Ovationen erlebte Gerd dieses Faschings-Spektakel.

Glücklich, zufrieden und erschöpft ging es dann im Wünschewagen wieder zurück nach Hause.

 

Den Lebensgefährten besuchen

Noch einmal den Lebensgefährten besuchen.

 

Brigitte lebt im Hospiz Martinsberg in Naila. Ihre Krebserkrankung hat sie bereits sehr geschwächt und so wurde der Aufenthalt im Hospiz unumgänglich.

Dies bedeutete allerdings auch die Trennung von ihrem Lebensgefährten, der selbst in einem Pflegeheim wohnt. Selbstständige Besuche sind leider nicht mehr möglich.

Bei einem Gespräch zwischen der Hospizleitung und der regionalen Wünschewagen Koordinatorin fiel dann das Stichwort… „Wie spontan ist denn der Wünschewagen?“ fragt die Leiterin der Einrichtung „ich hätte da nämlich gleich eine Bewohnerin mit einem großen Herzenswunsch!“

Und so konnte Brigitte bereits eine Woche später ihren Lebensgefährten in Bayreuth besuchen.

Claudia, Thomas und Volker kamen an einem Samstagmorgen um 9 Uhr mit dem Wünschewagen und holten die, vor Vorfreude zitternde, 55jährige ab. Ihr Lebensgefährte bedeutet ihr so viel, erklärt sie: "...er ist mein Ein und Alles, ich habe ja sonst niemanden mehr." Das Wiedersehen der beiden war sehr berührend! Da sie sich schon länger nicht mehr gesehen hatten, bekam Brigitte noch ein verspätetes Weihnachtsgeschenk; neben gestrickten Socken sowie Handschuhen auch eine gehäkelte Mütze. "Er will halt nicht, dass mir kalt ist" freut sie sich.

Am Abend, nach einem schweren Abschied brachten unsere Wunscherfüller Brigitte wieder wohlbehalten zurück nach Naila. Den Tag , den sie mit ihrem Lebensgefährten verbringen durfte, beschreibt Brigitte als "wunderschön".

 

 

Auf die Insel Mainau

Noch einmal die Insel Mainau sehen

 

Gertraud Schumann liebt Blumen.

Deshalb war die Blumeninsel Mainau das Sehnsuchtsziel der 69-jährigen. Sie weiß, dass es hier am Bodensee im Frühling am schönsten ist - aber so lange hat sie nicht mehr Zeit. Sohn Alexander hat sich deswegen an den Wünschewagen Franken gewandt, um seiner Mutter diese Reise noch zu ermöglichen.

An einem Sonntag im Dezember ging es zeitig am Coburger Hospiz los. Nach über fünfstündiger Fahrt traf die Reisegruppe am Hotel ein und nach einem leckeren Essen mit Entenbrust und Klößen ging es bei schönem Wetter für Gertraud und ihre Begleiter auf die Insel. Zunächst stand das Schmetterlingshaus auf dem Programm, danach schlenderten alle über den Wintermarkt rund um das Schloss und genossen bei Lagerfeuer einen wärmenden Glühwein. Ein wundervoller Sonnenuntergang brachte diesen Tag auf der Insel zu einem gebührlichen Abschluss. Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück im Hotel wieder in Richtung Heimat. Frau Schumann war abschließend zwar sehr erschöpft, aber überglücklich diesen Tag noch erlebt zu haben.

 

Zum Geburtstag der Tochter

Noch einmal zum Geburtstag der Tochter

Der 50. Geburtstag der Tochter ist immer ein Tag, der eine Mutter stolz macht und den sie mit ihrer Tochter feiern will.

Genauso ging es auch Frau W., nur für sie schien dies unmöglich.

Eigentlich war sie damals ja eine junge Mutter erzählt sie und doch ist sie nun mit 68 so krank, dass die Reise nach Rohrenfels bei Ingolstadt für sie allein oder für ihre Familie nicht machbar ist.

Frau W. leidet an Lungen- und Knochenkrebs im Endstadium. Ihre Hoffnung und ihre gute Laune hat sie dennoch nicht verloren. Als wir sie zum Vorgespräch besuchten trafen wir eine Frau die gerne von ihren 3 Kindern erzählt und die voller Vorfreude den Samstag der Abreise kaum erwarten kann.

Lui, Silke und Volker holten Frau W. an diesem Tag ab und brachten sie zum Schützenhaus in dem der Geburtstag gefeiert wurde. Bestens organisiert wurden sie empfangen, der Wünschewagen bekam einen extra Stellplatz und eine Rollstuhlrampe wurde kurzerhand noch an die Eingangstür gebaut.

So konnte das Geburtstagskind als größtes Geschenk ihre Mutter in die Arme nehmen.

Bei Knödeln, Braten und anderen deftigen Leckereien blühte Frau W. sichtlich auf, sie konnte mit allen Familienangehörigen reden und mit Appetit das leckere Essen genießen. Aber nicht nur sie, auch die „Wunscherfüller“ waren herzlich eingeladen und verbrachten einen schönen Abend.

Zu später Stunde machte sich der Wünschewagen mit einem glücklichen Fahrgast wieder auf die Heimreise und brachte Frau W. wohlbehalten zurück.

Vielen Dank an Lui, Silke und Volker für ihr ehrenamtliches Engagement und an die Familie für die leckere Bewirtung.

Wir wünschen Frau W. alles Gute und dass sie ihre Hoffnung und gute Laune noch lange behalten kann.  

 

 

Den Enkel treffen

Ein letztes Mal den Enkel sehen

 

Unser Fahrgast leidet schon seit Jahren an einer chronischen Lungenkrankheit und ist auf eine ständige Sauerstoffgabe angewiesen, seit dieser Zeithat er seine Wohnung nicht mehr verlassen. Der Geburtstag des Enkels war  der Anlass an diesem Tag die Familie der Tochter in deren neuer Wohnung in Forchheim zu besuchen. Lucia, Carmen und Christian waren die Wunscherfüller die dies ermöglichten. Von der Medizinfirma die dem Fahrgast die Sauerstoffflaschen liefert, wurde eine  Flasche in die Wohnung der Tochter gebracht, um während des Aufenthaltes die Versorgung sicherzustellen.Während der Fahrt kann jeder Gast der es benötigt, die ganze Zeit mit Sauerstoff versorgt werden, da eine Sauerstoffflasche zur Standartbestückung des Wünschewagens gehört. Mittags wurde der Fahrgast und seine Frau vom Wünschewagenteam abgeholt und nach Forchheim gefahren. Schon die Fahrt war ein Erlebnis für den Gast, da dieser selbst die Veränderungen in seiner näheren Umgebung noch nicht gesehen hat. Auch seine Ehefrau war begeistert, gemeinsam mit Ihren Mann einen Ausflug machen zu können. Nach kurzer Fahrzeit übergaben wir unseren Fahrgast mit Ehefrau an die Tochter und den Schwiegersohn, die sie schon freudig in Empfang nahmen. Unser Koordinatorenteam Franken hat einen Rollstuhl vorbei gebracht, um den Transfer in die Wohnung zu erleichtern. Am Abend nach einer schönen Geburtstagsfeier wollte der Fahrgast nebst Ehefrau wieder nach Hause gebracht werden.

Freudig und aufgeregt durch die Erlebnisse und die positven Eindrücke nahm das Wünschewagenteam die Fahrgäste wieder in Empfang und konnte sie wohlbehalten wieder zu Hause abliefern.   

 


 

 

 

 

 

 

 

Nach Österreich

Ein letztes Mal nach Österreich


die Wunschanfrage von Frau R. war kurz: "Bitte bringen Sie mich für meine letzten Tage nach Österreich zu meiner Tochter". Frau R. ist an Krebs erkrankt und wird mittlerweile von einem SAPV-Team versorgt. Seit ihrem letzten Krankenhausaufenthalt lebt Frau R. bei ihrem Sohn und dessen Familie und wird dort liebevoll betreut. Da jedoch der Arbeitsalltag des Sohns immer weniger Zeit lässt und der Lieblingsort von Frau R. schon immer bei der Tochter in Österreich war, meldet sich die Familie beim Wünschewagen-Team.
Natürlich haben wir es möglich gemacht und ein paar Tage später starteten wir von Franken Richtung Österreich. Alle 3 "Wunscherfüller", Lui, Silke und Ingo nahmen sich für diesen Tag frei und so konnte Frau R., gut betreut durch Lui im Fahrgastraum, nach ein paar Stunden Autofahrt die Berge sehen.
Bei Ankunft wurden sie schon von Tochter und Enkelin erwartet. Nach einem emotionalen Abschied fuhr das Wünschewagen-Team wieder zurück.
Wir wünschen Frau R. und ihrer Familie viel Kraft und vielleicht noch etwas Zeit um die gemeinsamen Tage in der schönen Berggegend genießen zu können.

 

In die Berge

Noch einmal in die Berge


Das Ehepaar W. hat bereits viele Urlaube in den Bergen verbracht. Nun ist der 76jährige schwer erkrankt und befindet sich im Endstadium von Prostata- und Knochenkrebs. Den Wunsch noch einmal die Berge zu sehen, konnte ihm der Wünschewagen Franken erfüllen. Die Wunscherfüller Lucia und Volker haben das Ehepaar in der Nürnberger Wohnung abgeholt und sich mit ihnen auf die Reise nach Oberammergau gemacht.

Während der Wunschfahrt ging es unserem Fahrgast leider sehr schlecht. In Oberammergau angekommen musste er sich dann erstmal im Hotelzimmer erholen und Kraft für das Abendessen sammeln. Am nächsten Tag ging es dann gemeinsam auf den Herzogstand. Bei bestem Wetter genoss die Reisegruppe die Aussicht auf den Walchensee und sogar eine kleine Wanderung wurde gemacht. Nach dem stärkenden Mittagessen hieß es nun Abschied nehmen von der wunderschönen Gegend. Mit unvergesslichen Momenten und schönen Erinnerungen wurde die Heimreise angetreten.

 

 

 

 

 

 

 

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